7 Kommentare
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Avatar von Dr. Konrad Breit

Folgendes 'Zahlenspiel' dazu (aus 'Dr. Konrad Breit: Objektiv - Konfession statt Profession im Journalismus', © 2024):

Ein kleines Pareto-Rechenbeispiel ....

80% der Menschen haben kein Interesse, sich mit solchen Themen zu beschäftigen. Sie wollen a) in Ruhe gelassen werden, sich b) ihr Leben leisten können, um c) einigermaßen zufrieden leben zu können.

20% haben Interesse und beschäftigen sich damit. Von diesen sind wiederrum 80% entweder indoktriniert, abhängig vom ‘System’ (sprich, sie wollen nicht auffallen, sie gehorchen, sie wollen ihr (meist hohes) Einkommen absichern oder es ist ihnen alles egal. Auch für diese ist es relevant – nach Absicherung der existenziellen Bedürfnisse (siehe Maslow’sche Bedürfnispyramide ) – sich ein einigermaßen schönes und befriedigendes Leben zu leisten (Brot & Spiele, soziale Kontakte, Zugehörigkeit, etc).

Das bedeutet, wenn meine Informatik- und Mathematikvergangenheit nicht ganz verkümmert ist, zusammengefasst:

- Angenommen Du hast 100 Freunde, Verwandte, Bekannte, etc.

- 80 von denen haben kein Interesse, sich politisch zu zeigen oder sich zu äußern (außer am Stammtisch). Die Haltung ‘Man kann eh nichts machen’ ist vorherrschend.

- Es bleiben 20 über. Von diesen sind 16 entweder indoktriniert, obrigkeitsgläubig oder abhängig von ihren, meisten gesicherten und gut gestellten, Funktionen (‘Funktionselite’).

- Und jetzt komme ich zum Punkt: 4 (!) Personen aus Deinen Freundes-, Familien- und sozialen Kreisen hinterfragen Paradigmen und glauben nicht alles, was ihnen – vor allem von den Mainstreammedien – aufgetischt wird. Sie werden entweder angefeindet, da sie alles in Frage stellen (der klassische Verschwörungstheoretiker) oder gelobt. Letzteres meist unter vorgehaltener Hand (‘Danke, dass Du das machst – ich kann leider nicht, da ich sonst Schwierigkeiten bekomme’).

Von diesen vier Personen machen es ...

- eine Person laut und aktiv (1%!)

- eine Person aktiv, aber doch im Hintergrund

- zwei Personen leise und die Lauten unterstützend.

Diese Zahlen mögen provokant erscheinen und können jederzeit widerlegt werden. Ich freue mich darauf. Vor allem auf den Diskurs, der leider die letzten Jahre so stark gelitten hat.

Avatar von Neue Medizin Bibliothek

Ich teile die Einschätzung👍

Gleichzeitig ist das Paretoprinzip nur eine grobe Einschätzung, denn so ist bspw. die Impfquote in Ost-Deutschland deutlich geringer gewesen bzw. die Anzahl derer die widersprachen höher.

Auch ist das Rechenbeispiel nur eine Momentaufnahme, denn ich würde davon auszugehen, dass bei einem abermals ausgerufenen Notstand, die Verhältnisse sich verschieben; auch da etwa Menschen (schmerzhaft) sich Fehler eingestehen mussten.

Liebe Grüße

Avatar von Anja Wurm

Das können wir Ihnen sagen, wir haben geschaut, welche Grippewellen viel tödlicher waren als Corona, z.B. die Grippewelle 2018, das war aber nur eine von vielen, und wir haben ins DIVI geschaut, in dem bewiesen wurde, dass es nie eine Überlastung der Intensivstationen gab und kaum Covid-Patienten dort lagen. Dann haben wir mit Schrecken festgestellt, dass die alten und neuen Eugeniker wieder Menschenversuche, diesmal nicht nur in Krankenhäusern und Lagern wie im 20J ahrhundert, sondern weltweit durchführen wollen, noch dazu mit gentechnischen, unerprobten, gefährlichen und tödlichen Medikamenten. Und wir sehen bis heute, dass es immer noch keine zweiten Nürnberger Prozessen gibt.

Avatar von matrix169

Ergänzend könnte man auch über das Thema Anreize sinnieren, z.B. finanzielle oder institutionelle Anreize, die kritisches Denken von vorne herein schwächen. Wie bei Ärzten, Apothekern, Politikern, etc. Siehe https://matrix169.substack.com/p/warum-das-milgram-experiment-die

Allerdings funktioniert das Verlinken eines substack-Artikels wohl nicht bei jedem.

Avatar von matrix169

Korrektur, scheint zu funktionieren, dafür konnte ich den Kommentar nicht korrigieren :)

Avatar von Weg des Feuervogels

Gute Zusammenfassung der psychologischen Hintergründe. Ich habe mich im folgenden Artikel ausführlich damit beschäftigt. Lies gern mal rein:

https://wegdesfeuervogels.substack.com/p/die-meisten-menschen-glauben-sie

Avatar von Nope

Eine andere Arbeit brachte den Widerstand (im Sinne von widerstehen, nicht Widerstand im revolutionären Sinne) mit einem Bruch des Urvertrauen in Zusammenhang. Leute mit gebrochenem Urvertrauen misstrauen deutlich schneller. Aber sie sind auch weniger resilient.

Wenn ich ehrlich bin traue ich beiden Theorien nicht so recht, denn der Prozentsatz derjenigen, die nicht mit der Masse schwimmen wird immer relativ gleich hoch beziffert. Ebenso der, der einem Narrativ unwidersprochen folgt und es sogar vorantreibt. Und die schweigende Masse, die dem Narrativen folgt, ohne sie tatsächlich zu verinnerlichen ist folglich auch in etwa immer gleich.

Ebenso, wie es einen immer relativ gleichen Prozentsatz an homosexuellen, an ADHS'lern, an "Entdeckern" und hypersensiblen Menschen gibt.

Ich hege den Verdacht, dass Erfahrungen massiv beeinflussen- aber die Gene bestimmen zu einem großen Teil die Anfälligkeit, den Grad der Beeinflussung. Selbst in der Art und schwere gleiche Traumata werden von unterschiedlichen Leuten unterschiedlich anders verwandelt.