Die Psychologie der Corona-Kritiker - Warum einige dem Corona-Konsens widersprachen
Jede Krise offenbart etwas über die menschliche Natur. Ein ausgerufener Notstand hat offenbart, worauf die meisten nicht vorbereitet waren – etwas über Gehorsam und Gewissen.
Die berühmten sozialpsychologischen Experimente von Stanley Milgram, Solomon Asch und Philip Zimbardo werden häufig als Beleg dafür angeführt, dass Menschen unter dem Einfluss von Autoritäten oder Gruppendruck bereit sind, gegen ihre eigenen Überzeugungen zu handeln. Tatsächlich zeigen diese Studien ebenso eindrucksvoll, dass sich nicht alle Teilnehmer anpassten.
Im Milgram-Experiment beispielsweise waren zahlreiche Versuchspersonen bereit, auf Anweisung einer Autorität vermeintlich schmerzhafte Stromstöße zu verabreichen. Gleichzeitig verweigerten jedoch stets mindestens etwa 35% der Teilnehmer die Fortsetzung des Experiments, widersprachen dem Versuchsleiter oder brachen die Teilnahme vollständig ab.
Im Konformitätsexperiment von Solomon Asch sollten die Teilnehmer beurteilen, welche Linie dieselbe Länge wie eine Referenzlinie hatte. Dabei zeigte sich, dass zwar viele Menschen sich einer offensichtlich falschen Mehrheitsmeinung anschlossen, mindestens 25% der Versuchspersonen jedoch konsequent bei der eigenen Wahrnehmung blieben und sich nicht dem Gruppendruck beugten.
Auch im Stanford-Prison-Experiment von Philip Zimbardo verhielten sich nicht alle als „Wärter“ eingesetzten Teilnehmer grausam oder missbräuchlich; einige behandelten die „Gefangenen“ respektvoll und etwa ein Drittel lehnte entwürdigendes Verhalten ab.
Was war es, dass Corona-Kritiker ausmachte?
Auf heute bezogen stellt sich die Frage: Was war es, dass Corona-Kritiker ausmachte?
Können folgende Punkte relevant gewesen sein?
Jene hatten bereits in der Vergangenheit über Autoritäten reflektiert und für sich überlegt, ab welchem Punkt man “Nein” sagen würde.
Jene hatten mindestens einen festen Bezugspunkt außerhalb des medial vermittelten Konsens bzw. Narrativs (Vertrauen auf eigene Beobachtung/Recherche, Chat-Plattformen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Werte).
Es gab mindestens eine andere Person im Umfeld, die auch so dachte (z. B. Freunde oder Familie)
Es lag die Bereitschaft vor, sozialen Schmerz (z. B. Isolation, Ablehnung, Verurteilung) ertragen zu können.
Die Menschen mit jenen Eigenschaften wurden jedoch Jahre vorher geformt – durch eigene Erfahrungen in der Gesellschaft, Kindheitserinnerungen, historische Lektüre (z. B. Arendt, Solzhenitsyn, Frankl) sowie durch die Fähigkeit und den Pragmatismus, institutionelle Fehler zu erkennen und gegebenenfalls zu benennen.
Aufrichtige Menschen werden also nicht geboren; sie entwickeln sich durch das Leben und die bewusste Auseinandersetzung mit der Welt.
Blick nach vorne
Bereits eine einzige Person, die ebenfalls widerspricht, reduziert den Konformitätsdruck enorm. Der einzelne Mensch muss sich dann nicht mehr völlig allein gegen “die Mehrheit” stellen. Deshalb sind kleine Netzwerke unabhängiger Menschen psychologisch besonders bedeutsam.
Dabei beruht gehorsames Verhalten in aller Regel nicht auf Bosheit, sondern auf Autoritätsgläubigkeit, naivem Opportunismus, dem Wunsch nach Harmonie, der Angst vor Ablehnung oder auf der eigenen Unsicherheit.
Dieser Artikel stellt eine übersetzte und angepasste Version dar von:


Das können wir Ihnen sagen, wir haben geschaut, welche Grippewellen viel tödlicher waren als Corona, z.B. die Grippewelle 2018, das war aber nur eine von vielen, und wir haben ins DIVI geschaut, in dem bewiesen wurde, dass es nie eine Überlastung der Intensivstationen gab und kaum Covid-Patienten dort lagen. Dann haben wir mit Schrecken festgestellt, dass die alten und neuen Eugeniker wieder Menschenversuche, diesmal nicht nur in Krankenhäusern und Lagern wie im 20J ahrhundert, sondern weltweit durchführen wollen, noch dazu mit gentechnischen, unerprobten, gefährlichen und tödlichen Medikamenten. Und wir sehen bis heute, dass es immer noch keine zweiten Nürnberger Prozessen gibt.
Folgendes 'Zahlenspiel' dazu (aus 'Dr. Konrad Breit: Objektiv - Konfession statt Profession im Journalismus', © 2024):
Ein kleines Pareto-Rechenbeispiel ....
80% der Menschen haben kein Interesse, sich mit solchen Themen zu beschäftigen. Sie wollen a) in Ruhe gelassen werden, sich b) ihr Leben leisten können, um c) einigermaßen zufrieden leben zu können.
20% haben Interesse und beschäftigen sich damit. Von diesen sind wiederrum 80% entweder indoktriniert, abhängig vom ‘System’ (sprich, sie wollen nicht auffallen, sie gehorchen, sie wollen ihr (meist hohes) Einkommen absichern oder es ist ihnen alles egal. Auch für diese ist es relevant – nach Absicherung der existenziellen Bedürfnisse (siehe Maslow’sche Bedürfnispyramide ) – sich ein einigermaßen schönes und befriedigendes Leben zu leisten (Brot & Spiele, soziale Kontakte, Zugehörigkeit, etc).
Das bedeutet, wenn meine Informatik- und Mathematikvergangenheit nicht ganz verkümmert ist, zusammengefasst:
- Angenommen Du hast 100 Freunde, Verwandte, Bekannte, etc.
- 80 von denen haben kein Interesse, sich politisch zu zeigen oder sich zu äußern (außer am Stammtisch). Die Haltung ‘Man kann eh nichts machen’ ist vorherrschend.
- Es bleiben 20 über. Von diesen sind 16 entweder indoktriniert, obrigkeitsgläubig oder abhängig von ihren, meisten gesicherten und gut gestellten, Funktionen (‘Funktionselite’).
- Und jetzt komme ich zum Punkt: 4 (!) Personen aus Deinen Freundes-, Familien- und sozialen Kreisen hinterfragen Paradigmen und glauben nicht alles, was ihnen – vor allem von den Mainstreammedien – aufgetischt wird. Sie werden entweder angefeindet, da sie alles in Frage stellen (der klassische Verschwörungstheoretiker) oder gelobt. Letzteres meist unter vorgehaltener Hand (‘Danke, dass Du das machst – ich kann leider nicht, da ich sonst Schwierigkeiten bekomme’).
Von diesen vier Personen machen es ...
- eine Person laut und aktiv (1%!)
- eine Person aktiv, aber doch im Hintergrund
- zwei Personen leise und die Lauten unterstützend.
Diese Zahlen mögen provokant erscheinen und können jederzeit widerlegt werden. Ich freue mich darauf. Vor allem auf den Diskurs, der leider die letzten Jahre so stark gelitten hat.